Dr. phil. Gesine Doernberg
geb. Frey - Feldstraße 19, D-31542 Bad Nenndorf - 05723 / 6650 - g.doernberg@t-online.de

"Willkommen auf meiner Homepage zur Freude an der Philosophie!"

Lebenslauf

06.05.1938 geboren in Arnstadt/Thür.
1957 Abitur Gymnasium Idstein/Ts.
1957 - 64

Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie in Frankfurt/M, Berlin und Marburg,
1. Staatsexamen Germanistik und Anglistik

1965 Promotion in Germanistik bei Josef Kunz, Marburg
1964 - 66 Referendarzeit und 2. Staatsexamen
1966 Heirat
1966 - 68

Studienassessorin an der Hermann-Lietz-Schule Buchenau, Arbeit mit Legasthenikern

1967 Geburt des 1. Kindes
seit 1968 Lehrtätigkeit am Ganztagsgymnasium Barsinghausen (GtG)
seit 1970

mein Mann übernimmt eine Pfarrstelle in Barsinghausen, ich betreue als Pfarrfrau
Gemeindegruppen und verfasse Weihnachtsspiele

1972 Geburt des 2. Kindes
1972 Ergänzungsprüfung Philosophie in Marburg bei Klaus Reich
1974 - 76 Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe des MK Niedersachsen zur Entwicklung von Kursmodellen für den Werte- und Normen- (WN-) Unterricht in Sek.II
1975 Beförderung zur Oberstudienrätin
1977 Mitarbeit in einer Projektgruppe des MK zur Erarbeitung von Lernzielen des WN-Unterrichts in Sek.I
1978 - 79 Mitglied der Rahmenrichtlinienkommission Philosophie des MK
1980 Mitarbeit in der Studienreformkommission Philosophie des MK als Vertreterin des Fachverbandes Philosophie
1980 - 82 Schulpraktische Ausbildung von Philosophiestudenten der Universität Osnabrück
1982 - 83 Lehrauftrag: Philosophisch-didaktisches Proseminar für Studenten des Lehramts an Gymnasien an der Universität Göttingen
1985 Pensionierung meines Mannes, Umzug nach Bad Nenndorf
1991 - 93 Zusatzstudium ev. Religion mit Ergänzungsprüfung
1993 - 96 Mitarbeit in der Rahmenrichtlinienkommission Werte und Normen
2003 Eintritt in den Ruhestand
1997 - heute

Ausbildung von Werte und Normenlehrern im Auftrag des Niedersächsischen Instituts für Lehrerbildung



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchveröffentlichungen:

Gesine Frey Der Raum und die Figuren in Franz Kafkas "Prozeß" N.G.Elwert Verlag Marburg, 1. Aufl. 1965, 2.Aufl. 1969
Gesine Doernberg Die Betreuung von Legasthenikern der Sekundarstufe I. in der Schulpraxis, Diesterweg Verlag Frankfurt/M. 1978 ISBN 3-425-01646-6
Gesine Doernberg und Peter Reichl Religion und Religionskritik, Arbeitsheft für den Ethikunterricht, Auer Verlag Donauwörth, ISBN 3-403-03914-5, voraussichtliches Erscheinungsdatum 2007

 

 

 

 

 

Meine Bemühungen um die Philosophie als Abiturprüfungsfach in der Sekundarstufe II des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) Barsinghausen

Die Anfänge
Das HAG wurde als Schulversuch Ganztagsgymnasium Barsinghausen (GTG) 1967 gegründet; während der Aufbauphase wurde 1972 das Kurssystem eingeführt, und 1973 begann ich mit dem ersten Philosophiekurs. Damit war das HAG/GTG die erste Schule in Niedersachsen, an der Philosophie im Kurssystem als Prüfungsfach zugelassen war, und 1975 fand in Anwesenheit des Dezernenten und des Landesfachberaters die erste Abiturprüfung in Philosophie (P3 und P4) in Niedersachsen am HAG/GTG statt. Es wurden noch zwei weitere Kollegen mit Philosophie als Fakultas eingestellt. Von 1976 bis 1981 wurden in den Klassenstufen 12 und 13 immer zwei Grundkurse Philosophie mit je 13 bis 25 Teilnehmern durchgeführt.

Das Barsinghäuser Modell
Am Anfang war Philosophie in Niedersachsen ein so neues Schulfach, dass es noch keinem Aufgabenfeld zugeordnet war, sondern für jedes Aufgabenfeld eintreten konnte. Einer der 4 Prüfungskurse war auf das Aufgabenfeld A (Sprachphilosophie, Ästhetik), einer auf das Aufgabenfeld B (Ethik, Staatsphilosophie), einer auf das Aufgabenfeld C (Naturphilosophie, Wissenschaftstheorie) bezogen, und ein Kurs Erkenntnistheorie besaß Anteile aller drei Aufgabenfelder. In den Philosophiekursen wirkten zusätzlich Kollegen aus den jeweiligen Aufgabenfeldern mit, und die Schüler konnten am Ende wählen, für welches Aufgabenfeld sie Philosophie als Prüfungsfach einsetzen wollten. Die Korrektur der Abiturarbeiten erfolgte durch den Philosophielehrer und den Kollegen des betreffenden Aufgabenfeldes, der auch am Unterricht teilgenommen hatte. Auch die mündliche Prüfung wurde von beiden Kollegen durchgeführt. Nach diesem als „Barsinghäuser Modell“ bezeichneten Verfahren wurden bis 1978 am HAG/GTG Abiturprüfungen durchgeführt. Danach wurde Philosophie dem Aufgabenfeld B zugeordnet.

Philosophiestudientag
Um die zukünftigen Oberstufenschüler über das neue Fach zu informieren, führte ich von 1972 bis 1977 für alle (damals 110) Schüler und Schülerinnen der 11. Klassen (damals: Vorstufe) einen ganztägigen Philosophiestudientag durch, an dem mehrere Kollegen mitwirkten, um die in Kleingruppen arbeitenden Schüler zu betreuen. Für die 9. und 10. Klassen gab es zeitweise das Angebot einer Philosophie-AG. Heute werden die Schüler der 10. Klassen in einer speziellen Philosophie-Info-Veranstaltung über das neue Fach informiert.

Leistungsfach Philosophie
Im Sommer 1982 bekam ich den ersten Leistungskurs Philosophie in Niedersachsen genehmigt, dieser wurde am HAG/GTG eingerichtet (daneben gab es noch einen Grundkurs im gleichen Jahrgang). Bis zur Änderung des Oberstufenerlasses 1990 hat es am HAG/GTG kontinuierlich Philosophie-Leistungskurse gegeben. Mit dem letzten Leistungskurs unternahm ich zum Abschluss eine Studienfahrt nach Griechenland. In meiner Abiturrede 1991 sprach ich das philosophische Problem an, dass jede Tätigkeit entweder um ihrer selbst willen oder als Mittel zu einem anderen Zweck ausgeübt werden kann und zeigte, dass und wie beide Aspekte sich ergänzen.

Philosophie am HAG heute
Seit 1991 und bis heute wird Philosophie am HAG in jedem Jahrgang der Oberstufe als Grundkursfach und Prüfungsfach für das Aufgabenfeld B angeboten. Als das Ganztagsgymnasium mit Hannah Arendt eine neue Namenspatronin bekam, wirkte mein Philosophiekurs des 12. Jahrgangs bei der Namensgebungsfeier mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorträge und Referate

Die folgenden Referate (Nr. 1 - 7) entstanden seit 1997 im Rahmen der Ausbildung von Ethiklehrern im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) Lingen. Diese Weiterbildungsmaßnahmen sollen Lehrer des Faches „Werte und Normen“ befähigen, Abiturprüfungen in diesem Fach durchzuführen. Zu diesem Zweck werden in 5 Kursen die Bereiche Anthropologie, Religionskunde, Ethik, Erkenntnistheorie und soziale Ordnung behandelt.

1. Der Mensch in seiner Existenz

(Referat zur Einheit "Die Frage nach dem Menschen" im LWH Lingen)
Ausgehend von einer Anekdote aus Jostein Gaarders "Sophies Welt" wird die
Lebenserfahrung der Existenzphilosophie dargestellt, die in der angstvollen Begegnung
mit dem Nichts in Form von Tod, Schuld und Sinnlosigkeit besteht. Zum Schluss wird
versucht, die Vor- und Nachteile der philosophischen Denkbewegung des Existentialismus
anhand von Gedanken Blochs und Bollnows zu erläutern.
[den ganzen Beitrag lesen...]

2. Das Menschenbild der Antike

(Referat zur Einheit "Die Frage nach dem Menschen" im LWH Lingen)
Anhand von Demokrit und Parmenides sowie anderer vorsokratischer Naturphilosophen
werden zwei Menschenbilder vorgestellt, die die antike Philosophie und die Philosophie
Platons bestimmten. Es wird gezeigt, wie Aristoteles mit seinem Entelechiebegriff eine
Synthese dieser beiden Denkrichtungen erreichte. Es werden Beziehungen zum
Universalienstreit des Mittelalters hergestellt und Hinweise gegeben auf Nachwirkungen im
heutigen philosophischen Denken.
[den ganzen Beitrag lesen...]

3. Das Verhältnis von Religion und Wissenschaft

(Referat zur Einheit "Die Frage nach der Welt und dem Heiligen" im LWH Lingen)
In diesem Aufsatz geht es um den Gegensatz zwischen Mythos und Logos in Anlehnung an
Gedanken von Cassirer, C.G. Jung, Tillich und Hübner. Es wird auf den Begriff des
Heiligen nach R. Otto eingegangen und versucht, den Zusammenhang zwischen Mythos
und Symbol zu untersuchen und die mythische Sichtweise der wissenschaftlichen als
gleichberechtigte Weltdeutungsmöglichkeit gegenüberzustellen.
[den ganzen Beitrag lesen...]


4. Der Kategorische Imperativ

(Referat zur Einheit "Die Frage nach dem richtigen Handeln" im LWH Lingen)
Das Referat gibt eine Einführung in die Theorie des Kategorischen Imperativs. Es wird
der Zusammenhang zwischen der aristotelischen Kausalitätslehre und der Zweck-Mittel-
Problematik bei Kant aufgezeigt. Verschiedene Interpretationsansätze des Kategorischen
Imperativs werden vorgestellt, wobei ich meine eigene Position als "metaphysisch"
einordne, weil ich die Kantsche Theorie von der Doppelnatur des Menschen in den
Mittelpunkt der Erläuterungen stelle. Die Grundformel des Kategorischen Imperativs mit
ihren drei Konkretisierungen wird erklärt und es wird gezeigt, wie die "Reich-der-
Zwecke-Formel" im Unterricht durch ein Spiel anschaulich gemacht werden kann.
[den ganzen Beitrag lesen...]

5. Philosophie der Lebenskunst

(Referat zur Einheit "Die Frage nach dem richtigen Handeln" im LWH Lingen)
Die philosophische Richtung der "Lebenskunst" wird anhand der Veröffentlichungen von
Wilhelm Schmid vorgestellt und in den systematischen Zusammenhang der Ethik eingeordnet.
[den ganzen Beitrag lesen...]

6. Paradigmabegriff und Postmoderne

(Referat zur Einheit "Die Frage nach der Wahrheit" im LWH Lingen)
Im Zentrum dieses Referats steht der wissenschaftstheoretische Ansatz von Thomas
S. Kuhn. Mit Experimenten nach Kuhn wird die Befangenheit jedes Menschen im
wissenschaftlichen, sprachlichen und kulturellen Paradigma seiner Umgebung gezeigt.
Anhand der Kontroversen zwischen Kuhn und Popper sowie zwischen Lyotard und
Habermas wird der Begriff der Differenz erklärt und in Bezug zur Aufgabe des Werte-
und Normenunterrichts gesetzt.
[den ganzen Beitrag lesen...]


7. Gewollte und gewachsene Ordnung

(Referat zur Einheit "Die Frage nach der richtigen Ordnung" im LWH Lingen)
Philosophische, religiöse und naturwissenschaftliche Aspekte der Ordnung werden
vorgestellt und zueinander in Beziehung gesetzt. Es wird gezeigt, wie die ordnende Kraft
von Gott (Augustin, Leibniz) in die Natur transferiert (Spinoza) und einer
ordnungszerstörenden Kraft entgegengestellt wird, die später bei Bergson und in der
Naturwissenschaft als Entropie bzw. Chaos eine neue Wertung erfährt. Zum Schluß wird
das Verhältnis von menschlicher Ordnung und Naturordnung anhand von Gedanken
Bollnows und Heideggers angesprochen
[den ganzen Beitrag lesen...]

Eine Anzahl meiner Vorträge wurde bei Veranstaltungen der AIPPh (Association Internationale des Professeurs de Philosophie) gehalten, und ich möchte diese Gelegenheit benutzen, allen Philosophielehrern diesen Verband, der mehrere anregende Kongresse jährlich in verschiedenen Ländern mit internationalem Teilnehmerkreis organisiert, sehr zu empfehlen (http://www.aipph.de).

8. Allgemeingültigkeitsanspruch der Menschenrechte einerseits - Kulturabhängigkeit der
Menschen andererseits; kann der Kategorische Imperativ Kants zur Lösung dieses
Spannungsverhältnisses beitragen? (ein Unterrichtsvorschlag)"

(Arbeitsgruppe auf dem AIPPh-Kongreß "Menschenrechte und Philosophieunterricht"
1990 in Amersfoort (NL)).
Im Mittelpunkt dieser Arbeitsgruppe steht ein Vergleich zwischen dem Kategorischen
Imperativ Kants und einem Text des Menschenrechtlers Melville Jean Herskovits (1885-
1963). Während Herskovits die Position des Kulturrelativismus vertritt, fordert Kant für
seinen Imperativ strenge Allgemeingültigkeit. Es wird versucht, die Frage, wie allgemeine
Menschenrechte trotz der Kulturbezogenheit der Werte möglich sind, mit Hilfe des dem
Kategorischen Imperativ zugrundeliegenden Freiheitsbegriffs zu lösen.
[den ganzen Beitrag lesen...]

9. Schweitzers ökologische Ethik im Philosophieunterricht der Sekundarstufe II

(Vortrag in der Albert Schweitzer-Gedenkstätte in Weimar 1993)
Nach der Darstellung verschiedener Ansätze ökologischer Ethikkonzeptionen
(anthropozentrisch / biozentrisch) wird der Entwurf Albert Schweitzers aus "Kultur und
Ethik" diskutiert, wobei besonders auf den Allgemeingültigkeitsanspruch dieses
deontologischen Konzepts eingegangen wird. In der Diskussion mit den Schülern werden
Vor- und Nachteile uneingeschränkter Prinzipien zur Lebensführung deutlich.
[den ganzen Beitrag lesen...]

10. Das Individuum im Staat zwischen Selbstsein und Teilsein, oder: Die Hummel und der
Bienenstaat

(Arbeitsgruppe auf dem AIPPh-Kongreß in Banz 1994)
Es wird eine Unterrichtseinheit vorgestellt, in deren Mittelpunkt ein Auszug aus
Maeterlincks "Das Leben der Bienen" steht, zu dem verschiedene Staatstheorien in
Beziehung gesetzt werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet Poppers Gegensatz
zwischen offener und geschlossener Gesellschaft. Zum Schluss stelle ich einige
Schülerentwürfe von Staatsutopien zur Diskussion, die aus dieser Einheit erwachsen sind.
[den ganzen Beitrag lesen...]

11. Der Mut zum Sein

(Vortrag über eine These Paul Tillichs im Frauengesprächskreis Egestorf 1994)
In diesem Vortrag geht es um den Lebensmut, den Paul Tillich in seiner Schrift "Der Mut
zum Sein" (1952) charakterisiert. Der Mut, man selbst zu sein, und der Mut, als ein Teil zu
sein, müssen zusammenwirken, damit ein gelungenes Leben zustande kommt. Jede
einzelne Form des Mutes kann jedoch ohne ihr Gegengewicht kontraproduktiv sein. Dies
wird in dem Vortrag an aktuellen Beispielen ausgeführt.
[den ganzen Beitrag lesen...]

12. Der neue Stellenwert des Unsinns in der Dichtung und seine philosophischen Hintergründe,
oder: Zufall, Ordnung und Chaos in der neuen amerikanischen und europäischen Kunst an
ausgewählten Beispielen

(Arbeitsgruppe auf einem Symposion der AIPPh zum Thema "Grundlagen der europäisch-amerikanischen Wertegemeinschaft in Philosophie und Literatur" 1996 in Wildbad-Kreuth)
Anders als das "absurde Theater", das der Realität einen mahnenden Spiegel vorhalten will,
strebt Ernst Jandl mit seiner "Konkreten Dichtung" ähnlich wie John Cage in seiner Musik
und Jackson Pollock in seiner Malerei in Anlehnung an bestimmte meditative Praktiken
des Buddhismus die Befreiung von kausaler Festgelegtheit an. Auch in der
Naturphilosophie spielen die Begriffe Ordnung und Zufall eine Rolle, wie an Beispielen
von Bergson, Bollnow und Zimmerli gezeigt wird. Zum Schluss wird versucht eine
Synthese zwischen Kunst und Natur im Bezug auf die Funktion des Chaos herzustellen.
[den ganzen Beitrag lesen...]

13. Virtuelle Realität

(Kurzreferat auf dem internationalen Philosophiekongress der AIPPH "Die geistige
Einheit des Menschen" 2002 in Bonn-Bad Godesberg)
Ausgehend von M. Gronemeyers "Das Leben als letzte Gelegenheit" wird die Erstellung
künstlicher Welten, auf die schon Leibniz hinwies, auf das Sicherheitsbedürfnis des
säkularisierten Menschen zurückgeführt. Nach der Dienstbarmachung der Natur und der
Eliminierung zeitlicher und räumlicher Entfernungen schafft sich der Mensch virtuelle
Erlebniswelten aus zweiter Hand, bei deren Handhabung Kreativität und kontemplative
Wachstumsruhe oft auf der Strecke bleiben.
[den ganzen Beitrag lesen...]

14. "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt" - Schillers Gedanken zur ästhetischen
Erziehung des Menschen und die pädagogischen Vorstellungen Maria Montessoris

(Kurzreferat im Rahmen des "International Symposium on Philosophy and Education in
Contemporary Society" in Cres (Kroatien) 2004)
Die Bezüge zwischen Freiheit, Schönheit und Spiel in Friedrich Schillers Entwurf zur
ästhetischen Erziehung des Menschen werden dargestellt und erläutert. Es folgt ein
Vergleich zu dem Erziehungskonzept Maria Montessoris, wobei sich trotz der Ablehnung
des Spielbegriffs bei Montessori viele Gemeinsamkeiten zeigen.
[den ganzen Beitrag lesen...]

15. Kreativität im Philosophieunterricht: Vorstellung einer Unterrichtseinheit "Das Symbol
als Schlüssel zum Weltverständnis"

(Referat auf dem XX. Deutschen Kongreß für Philosophie zum Thema
"Kreativität" (Sektion: "Philosophie und Ethik in der Schule") 2005 in Berlin)
Nach einem methodischen Hinweis auf die Wichtigkeit von Kreativität im
Philosophieunterricht überhaupt wird anhand von Schülerprotokollen gezeigt, wie sowohl
die Stoff/Form-Problematik bei Aristoteles als auch der Mythosbegriff Ernst Cassirers und
die Symboldefinitionen Paul Tillichs durch kreative Umsetzung im Unterricht lebendig
werden und in ihrem Zusammenhang begriffen werden können.
[den ganzen Beitrag lesen...]


16. Leibniz in der Schule? Bericht über Versuche, die Monadenlehre im Philosophieunterricht
zu behandeln

Referat auf dem VIII. internationalen Leibnizkongress "Einheit in der Vielfalt" 2006 in
Hannover. Ziel meiner Ausführungen ist es zu zeigen, in welchem Zusammenhang es möglich sein
kann, die Monadenlehre von Leibniz im Philosophieunterricht der gymnasialen Oberstufe
zu behandeln und welche Schwierigkeiten dabei auftreten können. Ich beziehe mich auf
eigene Erfahrungen, die ich in zwei Kursen gemacht habe. Die Unterrichtsstunden
werden anhand von eigenen Aufzeichnungen sowie Stundenprotokollen der Schüler
dargestellt und kritisch betrachtet.
[den ganzen Beitrag lesen...]

 

Weihnachtsspiele

1. „Krippenspiel“ (1981)
[den ganzen Beitrag lesen...]

2. „Der Morgenstern“ (1983)
[den ganzen Beitrag lesen...]

3. „Der Esel“ (1987)
[den ganzen Beitrag lesen...]

4. „Der Schuldsack“ (1988)
[den ganzen Beitrag lesen...]

5. „Der gute Hirte“ (1989)
[den ganzen Beitrag lesen...]

6. „Die Flucht nach Ägypten“ (1990)
[den ganzen Beitrag lesen...]

7. „Lukas“ (1991)
[den ganzen Beitrag lesen...]

8. „Der Weihnachtsmann“ (1993)
[den ganzen Beitrag lesen...]